Berichte

Main Event 2019

FIA / FIM The Main Event | Santapod Raceway | 24.-27.5.2019

Super Pro ET

Das wird ein hauen und stechen. Fünfundvierzig Teilnehmer bewerben sich auf ein 32er Feld. Acht davon von der Supro ET Challenge. Bis auf Oliver Krautberger alle im Feld. Der Österreicher kämpft mit kleinen Problemen, die ihn davon abhalten am Sportsmantag alle 5 Qualis zu fahren. Er kommt letztendlich als Alternate ins Feld. Billy Gane ist zweiter, Brian Pateman fünfter, Jens Könnecke neunter. Das furchtbar sympathische Team aus Ostfriesland mit dem gelben Oldsmobile hat in der Britischen Supro „Challenge“ den ersten Preis für das konstanteste „ans Dial in hinfahren“ in der Quali gewonnen. Da gab es einen großen Pot für. Well deserved.

Im Rennen dann lief es gar nicht gut für die Challenge Teilnehmer.

Jens Könnecke schießt sich mit Rotlicht raus. Da nützt es auch nix, seinen Dial in fast genau zu treffen.  Brian Pateman fährt einen Brekout. Marc Henney fährt im Duell mit Fabien Dubois ein 0.0026 Sek. Rotlicht und ist ebenso draußen. Elodie Dubois gewinnt in der ersten Runde. Billy Gane gewinnt gegen Ian Brown, der Rotlicht fährt. Und Oliver Krautberger verliert gegen Collin Morrice. Er weiß aber nun, dass der Monte Carlo wieder so läuft wie er soll, nun kann begonnen werden ihn schneller zu machen.

In Runde Zwei fährt Elodie Dubois ein Rotlicht gegen Collin Morris, Billy Gane verliert gegen Tom Atkinson im blauen Cortina. Fabien Dubois schießt auch ein Rotlicht, somit alle Challenge Teilnehmer nach Runde 2 auf dem Hänger.

Stuart Doignie gewinnt am Ende gegen Daniel Giles.

Rivanazzano Wide Open 2019

Siebzehn Teilnehmer gehen in die Quali und dann im 32 Feld in die Eliminations. Bruckmüller, Cassinelli und Schlegel sind die ersten drei der Quali. Top Qualifyer Mike Bruckmüller in E1 mit Byerun, in E2 dann gegen Gerhard Dold verloren. Der Süddeutsche in der blauen Corvette gewann das Rennen an der Ampel. Fabio Cassinelli unterlag in Runde Eins dem aktuellen Challenge Sieger Franz Aschenbrenner. Der Bayer hat den Mustang von Vergaser auf Einspritzung umgebaut und hat schnell ein gutes Setup gefunden. Martin Schlegel im „Old Smuggler“ verliert in Runde eins gegen Enrico Bailo, dem Lokalmatador. Somit die ersten drei der Quali schon draußen.

Bailo gewinnt in E2 gegen den Challenge Vieze Oliver Petzold. In Runde 3 hat Bailo einen Byerun ins Halbfinale. Alex Halter trifft in Runde Drei auf Aschenbrenner. Der Schweizer hat das Nachsehen, Aschenbrenner mit dem Mustang im Halbfinale. Die dritte Paarung in E3 ist Gerhard Dold gegen Eric Mathis. Der rote Bel Air des Schweizers hat sich schon gegen Walle Strobel und Claude Knopf durchgesetzt. Auch hier hat der Schweizer die Nase vorne und steht gegen „Byerun“ im Halbfinale. Somit steht Eric Mathis erste Finalist fest. Das andere Halbfinale gewinnt Enrico Bailo in der „Late Sixties“ Nova gegen Franz Aschenbrenner, der somit Dritter wird.

Mathis gewinnt gegen Bailo und ist somit der Erste Sieger der noch jungen kontinentalen Saison.

NOX 2018

NOX 2018

Ein schönes und gutes Rennen. 32 Nennungen auf ein 32er Feld. Trotzdem wurde in der Quali alles gegeben um vorne bei der Musik dabei zu sein. Unter den ersten 5 der Quali waren am Ende 4 Teilnehmer der Challenge. Marc Henney traf seinen Index mit +0,003 Sek. am besten. Gefolgt von Schlegel,  Könnecke, Gassner und Dold.

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Marc Henney hatte dieses Jahr etwas Pech. Sein gemietetes Zugfahrzeug war zu den Summer Nats in Pod nicht verfügbar. Ersatz nicht zu beschaffen, so setzte er unfreiwillig aus. Die Führenden der Challenge, Petzold und Aschenbrenner) qualifizierten sich nur im Mittelfeld.

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Das Rennen, packend wie es sein soll. Zur Runde kann Dominik Reinhardt im ehemaligen Hestermann Altered nicht antreten, in der Quali fuhr er mit einer 6er Zeit PB. Gratulation. Jochen „Gegge“ Beck von den Hillbillys hat sich in Q3 den Kopf des Blowermotors sauber in 2 Hälften gespalten und damit Feierabend. Billy Everitt im Alien Altered kann ebenfalls nicht antreten. Besonders gefreut hat es mich Team „Money Blower“ einmal wieder zu sehen. Schuby fährt seit Jahren nur noch in Schweden, schön dich/euch, und eure Nova mal wieder gesehen zu haben.

Zum Rennen. Ab dem ¼ Finale (letzten 8) sind nur noch Teilnehmer der Challenge im Rennen. Fantastisch, eure Qualität. Im ¼ Finale hat der TQ einen Byerun ins Halbfinale. Stefan Eisenhauer verabschiedet sich gegen Jens Könnecke mit einem Rotlicht aus dem Wettbewerb. Billy Gane pennt an der Ampel und Alex Halter ist weiter im Halbfinale. Das spannende Duell des Ersten und Zweiten der Challenge folgt eben in dieser Runde. Spannung, Oli Petzold, oder Franz Aschenbrenner, wer baut seinen Vorsprung aus, oder wer holt auf? Ein sehr knapper Lauf, doch er Zweite der Challenge, Tarnminister Aschenbrenner, gewinnt an der Ampel und auf der Strecke gegen Oliver Petzold in einem sehr engen Lauf. Die Bahn ist frei für den Bayer Aschenbrenner die Challenge Wertung zu übernehmen. Dazu muss er die NOX gewinnen.

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Halbfinale. Henney gegen Könnecke, der Erlenseeer Henney in seinem Ethanol Guzzler kann es nicht abwarten und fährt ein .005 Sekunden Rotlicht. Der Ostfriese im Finale. Gegen wen nur? Gegen den Gewinner des Duells Halter gegen Aschenbrenner. Drama und Aufregung nach dem Burnout. Alex’s Teammitglieder müssen mit erschrecken feststellen, dass die Wheeliebar des schweitzer Mopar auf der rechten Seite am Boden schleift. Abgebrochen ist sie, die vielbenutzte Eisenvorrichtung des schwarzen Lachgasbombers. Nach einigen Sekunden ist klar, damit kann Lex nicht fahren. Zurückschieben und Feierabend. Wie im letzten Jahr enden die NOX für das Schweizer Team im Halbfinale. Franz Aschenbrenner fährt ins Finale vor.

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Ostfriesland und Bayern mögen auf dem ersten Blick wenig gemeinsam haben, doch hier treffen sie sich auf der Strecke. Wenn Franz gewinnt ist er in der Challenge Wertung auf Rang 1, wenn nicht ist er 4 Punkte hinter Petzold Zweiter. Aschenbrenner mit dem besseren Start, aber nicht so wie gewünscht. Das rote Licht leuchtet auf seiner Seite und Jens Könnecke gewinnt die NOX 2018. Gratulation, „well deserved“. Damit bleibt Petzold mit 4 Punkten vor Aschenbrenner Führender in der Challenge, Könnecke nun auf Rang 3.

Simon Rudiferia hat seinen gelben Mustang wie geplant verkauft und kann somit ohne Rennwagen nicht mehr in das Geschehen eingreifen. Ich bin gespannt was sich das Team als neues Spielzeug anschafft. Klar war, es soll schneller werden und Papa Kurt will wieder ans Steuer.

Ich bin gespannt wer dieses Jahr noch auf die Bahn geht… oder ob es so bleibt.

Euer Markus Münch

 

Main Event 2018

Main Event 2018, Santapod:

***english below

In der Klasse Super Pro ET gehen 38 Teilnehmer an den Start. Die meisten von der Insel, aber auch viele Franzosen, Deutsche, Österreicher, Franzosen und ein Team aus Andorra.

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Wetterbedingt (das Wetter war uns durchaus sehr wohl gesonnen) und durch Oildowns wurden aus den 9 Qualiläufen „nur“ 5. Eric Angeloni kam leider nicht ins Feld. Er hatte am Samstag Probleme mit dem zweiten Gang, als diese behoben waren, gab es keine Qualiläufe mehr. Am Sonntag ging es in den Renntag und alle Challengeteilnehmer die im Feld waren, kamen in die nächste Runde.

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Ein 32er Feld wird gefahren. Oliver Petzold setzt sich gegen Mick Howling durch. Jens Könneck setzt sich gegen Daniel Giles durch. Marc Henney setzt sich gegen Scott Hauser durch, den amtierenden Britischen Meister und Billy Gane gewinnt mit einem 0.007 Sekunden Licht gegen Brad Jackson durch. Ebenfalls setzt sich Oliver Krautberger in seinem ersten rennen in der Klasse Super Pro ET gegen den Alternate Nowak aus Frankreich durch. Sein eigentlicher Gegner Colin Millar ist bereits durch technischen Defekt ausgefallen. Krautberger fuhr bisher in der Klasse Pro ET, nach regelmäßigen 8er Zeiten beim Doorslammers Event und den Testtagen in der Woche zuvor, hat er sich entschieden die Klasse zu wechseln und sich für die Challenge einzuschreiben.

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In Runde zwei, am dunstigen kühlen Rennmontag ging es kurz vor 10.00 Uhr auf die noch kühle und trickreiche Strecke. Jens Könnecke hatte einen sehr unruhigen Lauf. Er blieb 3 Zehntel hinter seiner normalen Performance und schied gegen David Evans (den späteren Runner up im Doomsday Impala) aus. Marc Henney fährt ein Rotloicht. Während des Burnoutes hat sich ein Transbreake Kabel gelöst. Als er an der Ampel den Knopf drückt, rollt er nach vorne durch, anstatt mit hoher Drehzahl an der Ampel auf Grün zu warten. Marc möchte sich noch herzlich bei Jens Könnecke für den Wandler bedanken. Ohne den wäre er schon viel früher raus gewesen. Oliver Krautberger wird von Laura Turburville an der Ampel mit einem 0.001 Sekunden Licht (gegen 0.09 Sekunden) geschlagen, da auf der Strecke gibt Sie den Lauf nicht mehr aus der Hand. Billy Gane zieht gegen den letztjährigen Hockenheimsieger Brian Pateman den Kürzeren und scheidet ebenfalls aus. Oliver Petzold ist nach dieser Runde der einzig überlebende. Billy Everitt im Alien Altered fährt ein Rotlicht, Oliver steht damit in Runde 3.

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In Runde drei ist auch für Oliver Petzold Schluss. Der Lauf des späteren Siegers Nick Good im mächtigen Kompressor Dragster ist an der Ampel und auf der Strecke besser und somit ist der Engländer weiter.

Ein sehr wettbewerbsfähiges Feld, in dem die Challenge Teilnehmer gut mitmischten. Die Engländer (manche zumindest) freuten sich das das Feld so international war.

***english

Main Event, Santapod Raceway, 2018.

38 Teams on a 32 car field. Very international with the British drivers, but also French, Dutch, German, Austrian and from Andorra.

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After 5 Qualification runs, Eric Angeloni was not in the field. Problems with 2nd gear prevented him from making the cut. In Round 1 all the Challenge Drivers won. Oliver Petzold, Jens Könnecke, Marc Henney, Billy Gane and Oliver Krautberger (new in the Challenge, his first race in Supro ET).

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In Round 2, the track was cold, only Oliver Petzold won.

In Round 3, Oliver lost to the later winner Nick Good.

Was a good Race, fun to watch.

Markus Münch