Berichte

22.-23.6.2019 | Clastres #8

Supro ET:

Siebenundzwanzig Teams aus F, D, CH, IT, NL trafen sich in Nordfrankreich um einen Sieger festzustellen. Lokalmatador Patric Dubois hat dabei im Qualifying nach 7 Läufen mit +0.00049 Sekunden auf seinen Index die Nase vorne. Dahinter Pateman, Gane und Gassner.

Im Rennen Setzt sich der TQ in Runde eins mit seinem neu folierten (jetzt auch rot, in Milwaukee Optik) durch. Jimmy Rechsteiner ist beim zweiten Event mit dem neuen Slingshot noch auf der Suche nach der 8, Alex Halter hat die Runde gewonnen. Billy Gane setzt sich gegen Rudy Wessely durch, sowie Stefan Eisenhauer gegen Perret. Brian Pateman kann den Sieger von Rivanazzano (Erich Mathis) besiegen. Oliver Petzold kann sich gegen Sebastian Lajoux durchsetzen. Franz Aschenbrenner, in Italien dritter hat hier einige Probleme ein passendes Setup zu finden und scheidet in Runde eins aus. Robert Gassner setzt sich gegen Elodie Dubois durch, ihr Bruder Fabien gewinnt seine erste Runde gegen Frank Richter, der den Borgward mal wieder ausführte. Alain Dürr und Rene Kloss kommen ebenfalls in die zweite Runde.

In Runde zwei besiegt Alain Dürr seinen HARA Kollegen Rene Kloss, Rene kommt nicht in die 8er und plant in Hockenheim in einer anderen Klasse anzutreten (schade, Tränensmiley). Robert Gassner muss sich Fabien Dubois geschlagen geben, Oliver Petzold und Brian Pateman treffen sich zu einem „Kampf der Giganten“. Oli kann den Briten diesmal bezwingen. Ebenso Eisenhauer und Gane… da hat der Brite das bessere Ende für sich. Patric Dubois kann Alex Halter bezwingen.

Patric mit Byerun ins Halbfinale, Billy Gane bezwingt Nowak, Oliver Petzold besiegt den Niederländer Celestin und Alain Dürr bezwingt Fabien D.

Halbfinale. Billy Gane bezwingt Patric D. und Alain Dürr kann Oliver Petzold besiegen. Im Finale trifft dann Billy Gane aus GB und Alain Dürr aus CH aufeinander.

Der Brite macht das Rennen, Gratulation an Alain, endlich einmal wieder ein vernünftiges Resultat nach all dem Trouble in den vergangenen Jahren.

v.l.n.r. Petzold, Gane P. Dubois, Dürr

Markus Münch / Text

Roland Schenker / Photos

 

FIA / FIM The Main Event | Santapod Raceway | 24.-27.5.2019

Super Pro ET

Das wird ein hauen und stechen. Fünfundvierzig Teilnehmer bewerben sich auf ein 32er Feld. Acht davon von der Supro ET Challenge. Bis auf Oliver Krautberger alle im Feld. Der Österreicher kämpft mit kleinen Problemen, die ihn davon abhalten am Sportsmantag alle 5 Qualis zu fahren. Er kommt letztendlich als Alternate ins Feld. Billy Gane ist zweiter, Brian Pateman fünfter, Jens Könnecke neunter. Das furchtbar sympathische Team aus Ostfriesland mit dem gelben Oldsmobile hat in der Britischen Supro „Challenge“ den ersten Preis für das konstanteste „ans Dial in hinfahren“ in der Quali gewonnen. Da gab es einen großen Pot für. Well deserved.

Im Rennen dann lief es gar nicht gut für die Challenge Teilnehmer.

Jens Könnecke schießt sich mit Rotlicht raus. Da nützt es auch nix, seinen Dial in fast genau zu treffen.  Brian Pateman fährt einen Brekout. Marc Henney fährt im Duell mit Fabien Dubois ein 0.0026 Sek. Rotlicht und ist ebenso draußen. Elodie Dubois gewinnt in der ersten Runde. Billy Gane gewinnt gegen Ian Brown, der Rotlicht fährt. Und Oliver Krautberger verliert gegen Collin Morrice. Er weiß aber nun, dass der Monte Carlo wieder so läuft wie er soll, nun kann begonnen werden ihn schneller zu machen.

In Runde Zwei fährt Elodie Dubois ein Rotlicht gegen Collin Morris, Billy Gane verliert gegen Tom Atkinson im blauen Cortina. Fabien Dubois schießt auch ein Rotlicht, somit alle Challenge Teilnehmer nach Runde 2 auf dem Hänger.

Stuart Doignie gewinnt am Ende gegen Daniel Giles.

Siebzehn Teilnehmer gehen in die Quali und dann im 32 Feld in die Eliminations. Bruckmüller, Cassinelli und Schlegel sind die ersten drei der Quali. Top Qualifyer Mike Bruckmüller in E1 mit Byerun, in E2 dann gegen Gerhard Dold verloren. Der Süddeutsche in der blauen Corvette gewann das Rennen an der Ampel. Fabio Cassinelli unterlag in Runde Eins dem aktuellen Challenge Sieger Franz Aschenbrenner. Der Bayer hat den Mustang von Vergaser auf Einspritzung umgebaut und hat schnell ein gutes Setup gefunden. Martin Schlegel im „Old Smuggler“ verliert in Runde eins gegen Enrico Bailo, dem Lokalmatador. Somit die ersten drei der Quali schon draußen.

Bailo gewinnt in E2 gegen den Challenge Vieze Oliver Petzold. In Runde 3 hat Bailo einen Byerun ins Halbfinale. Alex Halter trifft in Runde Drei auf Aschenbrenner. Der Schweizer hat das Nachsehen, Aschenbrenner mit dem Mustang im Halbfinale. Die dritte Paarung in E3 ist Gerhard Dold gegen Eric Mathis. Der rote Bel Air des Schweizers hat sich schon gegen Walle Strobel und Claude Knopf durchgesetzt. Auch hier hat der Schweizer die Nase vorne und steht gegen „Byerun“ im Halbfinale. Somit steht Eric Mathis erste Finalist fest. Das andere Halbfinale gewinnt Enrico Bailo in der „Late Sixties“ Nova gegen Franz Aschenbrenner, der somit Dritter wird.

Mathis gewinnt gegen Bailo und ist somit der Erste Sieger der noch jungen kontinentalen Saison.

NOX 2018

Ein schönes und gutes Rennen. 32 Nennungen auf ein 32er Feld. Trotzdem wurde in der Quali alles gegeben um vorne bei der Musik dabei zu sein. Unter den ersten 5 der Quali waren am Ende 4 Teilnehmer der Challenge. Marc Henney traf seinen Index mit +0,003 Sek. am besten. Gefolgt von Schlegel,  Könnecke, Gassner und Dold.

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Marc Henney hatte dieses Jahr etwas Pech. Sein gemietetes Zugfahrzeug war zu den Summer Nats in Pod nicht verfügbar. Ersatz nicht zu beschaffen, so setzte er unfreiwillig aus. Die Führenden der Challenge, Petzold und Aschenbrenner) qualifizierten sich nur im Mittelfeld.

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Das Rennen, packend wie es sein soll. Zur Runde kann Dominik Reinhardt im ehemaligen Hestermann Altered nicht antreten, in der Quali fuhr er mit einer 6er Zeit PB. Gratulation. Jochen „Gegge“ Beck von den Hillbillys hat sich in Q3 den Kopf des Blowermotors sauber in 2 Hälften gespalten und damit Feierabend. Billy Everitt im Alien Altered kann ebenfalls nicht antreten. Besonders gefreut hat es mich Team „Money Blower“ einmal wieder zu sehen. Schuby fährt seit Jahren nur noch in Schweden, schön dich/euch, und eure Nova mal wieder gesehen zu haben.

Zum Rennen. Ab dem ¼ Finale (letzten 8) sind nur noch Teilnehmer der Challenge im Rennen. Fantastisch, eure Qualität. Im ¼ Finale hat der TQ einen Byerun ins Halbfinale. Stefan Eisenhauer verabschiedet sich gegen Jens Könnecke mit einem Rotlicht aus dem Wettbewerb. Billy Gane pennt an der Ampel und Alex Halter ist weiter im Halbfinale. Das spannende Duell des Ersten und Zweiten der Challenge folgt eben in dieser Runde. Spannung, Oli Petzold, oder Franz Aschenbrenner, wer baut seinen Vorsprung aus, oder wer holt auf? Ein sehr knapper Lauf, doch er Zweite der Challenge, Tarnminister Aschenbrenner, gewinnt an der Ampel und auf der Strecke gegen Oliver Petzold in einem sehr engen Lauf. Die Bahn ist frei für den Bayer Aschenbrenner die Challenge Wertung zu übernehmen. Dazu muss er die NOX gewinnen.

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Halbfinale. Henney gegen Könnecke, der Erlenseeer Henney in seinem Ethanol Guzzler kann es nicht abwarten und fährt ein .005 Sekunden Rotlicht. Der Ostfriese im Finale. Gegen wen nur? Gegen den Gewinner des Duells Halter gegen Aschenbrenner. Drama und Aufregung nach dem Burnout. Alex’s Teammitglieder müssen mit erschrecken feststellen, dass die Wheeliebar des schweitzer Mopar auf der rechten Seite am Boden schleift. Abgebrochen ist sie, die vielbenutzte Eisenvorrichtung des schwarzen Lachgasbombers. Nach einigen Sekunden ist klar, damit kann Lex nicht fahren. Zurückschieben und Feierabend. Wie im letzten Jahr enden die NOX für das Schweizer Team im Halbfinale. Franz Aschenbrenner fährt ins Finale vor.

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Ostfriesland und Bayern mögen auf dem ersten Blick wenig gemeinsam haben, doch hier treffen sie sich auf der Strecke. Wenn Franz gewinnt ist er in der Challenge Wertung auf Rang 1, wenn nicht ist er 4 Punkte hinter Petzold Zweiter. Aschenbrenner mit dem besseren Start, aber nicht so wie gewünscht. Das rote Licht leuchtet auf seiner Seite und Jens Könnecke gewinnt die NOX 2018. Gratulation, „well deserved“. Damit bleibt Petzold mit 4 Punkten vor Aschenbrenner Führender in der Challenge, Könnecke nun auf Rang 3.

Simon Rudiferia hat seinen gelben Mustang wie geplant verkauft und kann somit ohne Rennwagen nicht mehr in das Geschehen eingreifen. Ich bin gespannt was sich das Team als neues Spielzeug anschafft. Klar war, es soll schneller werden und Papa Kurt will wieder ans Steuer.

Ich bin gespannt wer dieses Jahr noch auf die Bahn geht… oder ob es so bleibt.

Euer Markus Münch