Berichte

Super Pro ET Challenge 2013, Nachberichterstattung.

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Was für ein Jahr. Zu Beginn der Saison hatten wir erst einmal die Abwanderung diverser Teilnehmer zu verzeichnen. Gefallen hat es ihnen bei uns, das ist nicht die Frage. Ein Klassenwechsel, wie bei Norbert Schneider Richtung Pro Mod, der dann auch gleich Frank Römer als Mechaniker mitgenommen hat, das sind schon Mal zwei weniger. Carlo Heym und die Mopar Rebelion Bande wollen im Doorslammer fahren, da ist erst Mal Pro ET und SG die Heimat für diese Saison. Schuby will Rennen fahren und hat seinen Wirkungsbereich nach Schweden verlegt. Frank Wambach und Andre Müller haben auch andere Pläne. Dafür ist Robert Gassner zurück, ebenso Marc Henney und Rene Kloss steigt von SC nach Supro ET um.

Supro ET Drachten

 

Sechtzehn Teilnehmer aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden bewerben sich auf ein 16er Feld. Am Besten schafft das Michael Mikuscheit in der mittlerweile gut eingestellten Nova, die er letztes Jahr das erste Mal an die Ampel stellte. Sein unterschied zum Dial In sind gerade Mal +0.001 Sekunden. Zweiter ist Andre Müller mit +0.004 Sekunden und Paul Vrind/Carlo Heym mit +0.005 Sekunden auf Rang drei und vier. Norbert Schneider platziert sich auf Rang 5 und Bert Gorselitz auf Rang 7. Frank Römer stellt seinen Camaro nach dem Qualifying ab, der befürchtet einen Schaden und will das Auto erst genauer untersuchen. Er nimmt am Renntag keinen Asphalt unter die Slicks, schade. Bis Rang 9 liegen die Fahrer 0.029 Sekunden beisammen. Britische Verhältnisse. Qualifying mit 8 Runden ist eine Sache, die andere Sache ist der Renntag.

In der ersten Runde hat Mikuscheit als TQ einen Byerun in die nächste Runde. Norbert Schneider hat es mit Sandro Bellio im blown Methanol Bel Air FC zu tun. Sandro ist der Sohn von TMD Fahrer Danny Bellio und er ist an diesem WE schon mehrmals über 300 Km/h gefahren und hat das FC endlich konstant abgestimmt bekommen. Norbert Schneider dialt 8.15 Sekunden und Bellio 7.22 Sekunden. Norbert also mit fast einer Sekunde Vorsprung am Start. Er benötigt 0.079 Sekunden an der Ampel und Bellio jagt ihm hinter her, seine RT ist etwas schlechter, 0.141 Sekunden. Im Ziel dann Schneider mit 8.231 Sekunden, Bellio mit 7,235 Sekunden. Das heißt Bellio ist mit annähernd 300 Klamotten minimalst vor der Ziellinie an Norbert vorbeigeschossen. Vier Tausendstel war am Ende der Unterschied auf der Linie zu Gunsten von Bellio. Was ein Duell. Paul Vrind setzt sich gegen Groen in der gelben Corvette durch, der ein Rotlicht fährt. Bert Gorselitz hat leichtes Spiel, sein Gegner Gerard Voorend erscheint nicht am Start. Andre Müller fährt eines seiner seltenen Rotlichter gegen Tom van der Wijden. Maurice van der Laan im gelben Chevy Pick Up hat ebenfalls leichtes Spiel, Gerritsen im Bel Air erscheint nicht. Seine 0.003 RT und +0.005 über Dial In hätte er aber erstmal bezwingen müssen. Carlo Heym weiter, sein Gegner Mathijs Kraetzer erscheint ebenfalls nicht. Reiner van Schelt im schwarzen Hot Rod Pick Up setzt sich locker gegen Alex Voorend durch.

 

Runde zwei. Mikuscheit scheidet gegen Bellio aus. Das FC ist sehr konstant im 7.20er Bereich unterwegs. Michael mit +0.16 Sekunden vom Dial In einfach zu weit entfernt. Bert Gorselitz nimmt Paul Vrind an der Ampel über ein Zehntel ab. Auf der Strecke lässt er das  und noch etwas mehr liegen und verliert knapp mit 0.046 Sekunden seinen Lauf. Wijden und v.d. Laan beide knapp 0.3 Sekunden vom Dial entfernt, Laan ist weiter. Carlo Heym fährt ein Rotlicht gegen van Schelt im Pick Up Rod.

 

Halbfinale: Paul Vrind in der orangenen Chevelle hat fast 2 Sekunden Vorsprung vor Sandro Bellio. Ob ihn die Angst vor dem FC getrieben hat weiß ich nicht, er fährt aber ein Rotlicht. Bellio kann sich dann an der Ampel über eine Sekunde Zeit lassen um dann mit 7.4 Sekunden in das Finale vorzufahren. Maurice van der Laan hat keinen Gegner, Schelt fehlt, der Pick up war mit einem anderen Fahrer (Jeremy Prince) auch noch in SC unterwegs, das war evtl. zuviel für ihn.

 

Finale: Bellio mit dem konstanten 7 Sekunden FC und v.d. Laan mit dem konstanten 8 Sekunden Pick Up. Wer macht das Rennen. Beide sind im Ziel +0.101 Sekunden von ihrem Dial in entfernt. Laan verschenkt an der Ampel 2 Zehntel und Sandro Bellio mit einem verdienten, weil hart erkämpften Sieg bei diesem Rennen. Das ist jetzt eine Vorlage für Karl Heinz Kleider. Stellt euch das vor, Bellio und Kleider bügeln gegeneinander unter Volllast die Bahn hinunter, da kommt Freude auf. Ein gutes Rennen, leider haben unsere Vertreter nicht den Erfolg, den sie hier in der Vergangenheit schon oft hatten.

Markus Münch

Supro ET bei den Nitrolympix (NOX), 10.-12.8.2012

 

Siebenundzwanzig Teilnehmer stehen auf der Entryliste. Am Freitagmorgen, kurz vor dem ersten Aufruf teilt mir Karl Heinz Kleider mit, dass er aus dem Rennen ist. Er hat beim Warm up eine kaputte und leckende Kopfdichtung festgestellt, danach gesehen, dass der Kopf beschädigt und auf dem Platz nicht zu reparieren ist. Schade, in Bechyne hat sich sein Monster Motor FC (635 cui und Pro Mod Blower) recht solide präsentiert. Aber, vielleicht war das für den leistungsstärksten Teilnehmer der Klasse auch von Vorteil. Die Strecke präsentierte sich in einem alles anderen als guten Zustand und so ersparte er sich das Suchen nach Traktion. Am Freitag werden vier Qualiläufe durchgeführt und am Samstag und Sonntag die Rennläufe. Meiner Meinung nach kam die Strecke am Freitag gegen Abend langsam auf Touren, am Sonntag präsentierte sie sich im Finale dann so, dass die Teilnehmer auf beiden Bahnen unter Volllast Grip finden und ein extrem enges Rennen die Folge ist. Doch von Anfang an. In der Qualifikation gibt es ein wildes herumspielen an Fahrwerk, Dial In und Motorensetup. Es gibt unter dem Strich einige unerwartete Resultate. Norbert Schneider z.B. schaffte es nicht seinen Silver Bullet Nissan in das 16er Feld zu stellen. Frank Römer, ebenfalls an guter Position in der Challenge nicht im NOX Feld. Schuby, Fränky, sowie Tom und Jutta Winter auch nicht. Guido Uhlir, der an diesem Wochenende in der ET Klasse startet hat eigentlich den Plan nur an den PRD zu testen um ein funktionierendes Motorensetup für sein Procharger Aggregat vom Start weg zu finden. Das ist durch den nicht vorhandenen Grip nicht möglich, so hofft er auf das NOX Wochenende. Leider findet er in seinem einzigen Lauf keine Traktion und er verschiebt seine Einstellungsfahrten, denn ohne fertiges Setup ist die Chance groß, unter Volllast am Start etwas gravierend zu zerstören. Andy Raw aus England, er fährt das Käfer FC, kann nicht genügend Leistung und Kupplung aus dem Fahrzeug nehmen, er versucht es zweimal und muss dann kapitulieren. Leider wurden in der letzten Qualirunde durch unglückliche Umstände den Teilnehmern Beat Rechsteiner und  Bernard Saz die Chance auf den Lauf genommen. Rechsteiner war schon im Feld, der Franzose war noch Außerhalb und blieb es deshalb auch. Leider konnte man diesen Fehler am Wochenende nicht ausgleichen, was bei mir ein „Geschmäckle“ hinterlässt.

 

Zum Rennen: Jan Scheepers im Chevy Pick up, der normal in die 7er Zeiten fährt, kommt mit einem Lucky Shot 8.99er Dial In auf eine Laufzeit von 8.996 Sekunden, was niemand toppen kann. Der top Qualifyer hat es mit dem Lachgasdragster von Patrick Dubois zu tun. Dubois fährt ein Rotlicht (die hier in der Elimination sehr selten sind) und verschenkt den Sieg. Er fährt +0.033 Sekunden an seinen Index heran, Scheepers bleibt + 0.24 Sekunden davon weg. Glück gehört auch dazu. Carlo Heym setzt sich mit + 0.007 Sekunden auf Rang zwei der Qualiliste und hat es in Runde eins mit Thomas Haas, dem Zehnten zu tun. Thomas findet bei seinen Starts nicht immer Grip, so wie auch in dieser ersten Rennrunde. Nahezu gleich von der Ampel weg, fährt Carlo +0.06 Sekunden an den Dial In heran, Thomas nach einem schlechten Start mit durchdrehenden Rädern schon fast ohne Chance, fährt am Ende eine halbe Sekunde über seinem Dial In. Rene Ehrismann fährt in Bechyne schon bis ins Finale vor, bei den NOX auf Rang drei der Qualiliste. Im Rennen gegen Kai Griebel auf der Schumann Motorsport Corvette dann das gleiche Spiel wie zuvor schon. Der Fahrer der rechten Bahn findet Traktion, der auf der linken nicht. Kai schneller an der Ampel, dann ein Wegrutschen und das reicht Rene zum Sieg, denn er fährt + 0.05 Sekunden über Dial In, Kai schafft das nur noch in einer nicht mehr wettbewerbsfähigen Zeit. Mike Bruckmüller ist vierter der Quali und hat es mit Frank Wambach im GÜT gesponserten Corrado zu tun. Der muss aber mit Transbrake Problemen den VW abstellen, was Bruckmüller einen Byerun beschert. Bert Gorselitz als fünfter hat im HARA internen Duell gegen Marc Henney leichtes Spiel als er dem am Start durchdrehenden Henney auf und davon fährt. Martin Schlegel bekommt den Chevy Hot Rod immer besser in den Griff und als sechster der Quali hat er es mit Klassenneuling und SG Seriensieger Stefan Eisenhauer zu tun. Eisenhauer mit + 0.06 Sekunden näher am Dial In, doch er verschläft den Start und ist draußen. Beat Rechsteiner bricht aus und schenkt den Sieg den am Start wegschmierenden eine halbe Sekunde über Dial In bleibenden Pascal Kohler, im Onkelz T-Bird. Im letzten Duell der ersten Runde trifft Andre Müller auf Manuel Kreiter, den Mann vom Bodensee Dragracing Team. Er hat seinen Lachgas Bel Air immer besser im Griff und fährt seit Bechyne auch regelmäßig 8er Zeiten. Kreiter aber mit einem 0.005 Sekunden Rotlicht an der Ampel schon draußen. Müller kann mit einem guten Ergebnis in der Supro ET Challange an Meister und DNQ Schneider vorbeiziehen.

 

In Runde zwei trifft Andre Müller auf Mike Bruckmüller. Diese Runde wird am Sonntagvormittag ausgetragen. Beide Dialen 8.60 Sekunden, beide fahren 8.64 Sekunden, Bruckmüller gewinnt das Rennen an der Ampel, mit .070 RT gegen die .166 Sekunden RT vom regulären Schnellstarter Müller. Das war ein sehr enger Lauf. Carlo Heym hat gegen Schlegel leichtes Spiel, der Schweizer fährt ein Rotlicht und ist draußen. Rene Ehrismann ist hart am Dial in, Pascal Kohler unterfährt seinen Dial In gewaltig. Rene also weiter ins Halbfinale. Gleiches geschieht bei Scheepers gegen Groselitz. Er fährt ein Rotlicht und Bert kommt ins Halbfinale. Das Halbfinale sehen nur Fahrer der Supro ET Challenge.

 

Gorselitz gegen Ehrismann. Rene schläft and er Ampel und muss sich sputen aufzuholen. Er unterfährt genau so wie Bert G. seinen Dial In. Bert aber nicht ganz so viel und ist weiter, der erste Finalteilnehmer. Wer wird sein Gegner sein, Carlo Heym, oder der Mike Bruckmüller. Bruckmüller gewinnt das Rennen an der Ampel. Beide mit + 0.05 und + 0.06 Sekunden hart am Dial in, doch Mike ist and er Ampel schneller.

 

Das Finale sieht also Mike Bruckmüller, der in den letzten Rennen immer wieder durch kleine Probleme gehindert wird sein wahres Potential auszuspielen. Sein Gegner ist Bert Gorselitz. Bert, der mit dem GSK Motorsport Team den ex-Porsche 924 über Winter in einen Audi umgebaut hat war bereits einmal Meister der Supro ET Challenge. Was dann folgt ist eines der sportlichen Highlights  des Wochenendes. Durch den Umstand einmal nicht in Zeitnot zu sein werden, werden die Finalteilnehmer in den Vorstart geschoben um sich dort unter der Moderation von Benni Voss raceready anzuziehen und in das Auto zu setzen. Das Publikum nahm dies wohlwollend auf. Dies gibt dem Finale den Rahmen, dem ihm gebührt. Schöne Sache das. Als beide dann vom Burnout zurück sind und stagen, sind wir nur noch Sekunden von einem der packendsten Duelle des Rennwochenendes entfernt. Bert fährt 8.963 Sekunden auf seinen 8.90 Sekunden Dial in, also + 0.003 Sekunden. Kann man das toppen? Ja, Mike schafft es + 0.002 Sekunden über seinen 8.63 Sekunden Dial In zu fahren. Dabei schafft er noch eine RT von .005 Sekunden, das kann Bert in diesem Lauf nicht unterbieten. Jubel im Vorstartbereich und auf der Tribühne. Danke Jungs, das ist beste Werbung für Bracket Racing. Die Strecke hat dieses Mal keinen Einfluss auf den Ausgang, beide kommen super von der Ampel weg. Der Aktuelle Punktestand findet ihr unter der Rubrik Punktestand.

 

Markus Münch

 

 

Super Pro ET ist die teilnehmerstärkste Klasse am Wochenende, mit 22 Nennungen insgesamt. Tom Winter hat sich aber am Freitag, bei einem guten Testlauf sechs Kolben weggeschmolzen, da der Chevy zu mager wurde. Das Heartbeat Team ist aber nun zuversichtlich in Zukunft mehr zum Fahren zu kommen, da man ein grundsätzliches Problem mit dem Motor gefunden und aussortiert hat. Armin Schmid mit dem ex-Werner Habermann Competition Dragster schafft nur einen Burnout, keinen gezeiteten Lauf. Somit sind 20 Fahrer im 32er Feld. Der aktuelle Super Pro ET Challange Meister Norbert Schneider setzt sich auf Rang Eins (8.28 Sekunden + 0.001 Sekunden), vor Carlo Heym (8.85 Sekunden + 0,003 Sekunden) und Neuling in dieser Klasse Stefan Eisenhauer (8.58 Sekunden + 0,009 Sekunden). Dahinter Schuby, Kai Griebel mit der Schumann Motorsport Corvette, Müller, Ehrismann und Kohler. In der ersten Rennrunde dann Norbert Schneider gegen Thomas Haas. Der Schweizer fährt ein Rotlicht und ist drausen. Andre Müller setzt sich gegen Beat Rechsteiner durch, der es nicht schafft in die 8er Zeit zu fahren. Eisenhauer gegen Kleider ist dann eines der spannendsten Duelle. Leichter Vorsprung für Eisenhauer in seinem neuen, aus den Staaten importierten Camaro, von 5 Hundertstel an der Ampel. Auf der Strecke trifft er dann exakt seinen 8.60 Sekunden Dial in. Karl Heinz Kleider hat seinem 635 cui Monster Funnycar endlich das Fliegen gelehrt. Er fährt mit 7.71 Sekunden auf seinen 7.70 Sekunden Dial in. Ist das knapp? Absolut und Eisenhauer weiter in runde Zwei. Die Dial In’s von Karl Heinz werden sich in Zukunft noch weiter senken, da die Leistung, für den ehemals von Traudl Moser mit Smallblock gefahrenen Wandler, aus dem Monster Bigblock einfach zu groß ist. Pascal Kohler im Onkelz T-Bird mit 9 Tausendstel RT an der Ampel Weg und hart am Dial in von 8.35 Sekunden. Bruckmüller eiert über die Bahn, so wie fast am gesamten Wochenende. Nach dem Lauf hat das Rätselraten aber ein Ende. Ein viel zu schnell abbauender Hinterreifen bietet keine Traktion mehr, so kann das nichts werden. Vom Rennplatz aus neue Reifen geordert, den Fehler hat man zuvor im Bereich des Vergasers gesucht. Bert Gorselitz im ex Porsche 924, der über Winter eine Audi A4 Karrosse spendiert bekommt, weiß dass er hart an den 8er Zeiten vorbeischrammt und an der Ampel keine Zeit liegen lassen darf. Tut er auch nicht, aber mit dem Rotlicht ist er draußen. Kai Griebel locker weiter. Frank Wambach im mittlerweile in Carbon Optik erstrahlenden Corrado hat einen Sololauf, da Christian Frei vom Team Fratzog mit dem gelben Slingshot wegen kaputter Kopfdichtung nicht antreten kann. Carlo Heym setzt sich kampflos gegen den Slingshot von Herrn Ziegler durch, der muss nach dem Burn Out ausmachen. Rene Ehrismann gewinnt gegen einen massiv unterfahrenden Manuel Kreiter, der den Bel Air aber endlich zum laufen bringt aber massiv unterfährt. Allzu ärgerlich sind die Jungs vom Bodensee Dragrace Team aber nicht. Schuby mit Rotlicht gegen Marc Henney im Ethanol Guzzler raus. Frank Römer hat auch einen Sololauf, da Fränky Richter am Vorabend des Renntages einen krummen Lifter entdeckt hat. Da will man zu Hause erst alles wieder fit machen und nichts riskieren.

In Runde Zwei dann das Duell Schneider gegen Müller, die letztjährige Finalpaarung, Müller reagiert schneller an der Ampel und ist näher am Dial In als Schneider. Leider aber auf der falschen Seite. Mit einem Hundertstel Breakout schießt sich der Potsdamer selbst auf den Trailer. Kohler gegen Eisenhauer, beide unterfahren ihren Dial in, Kohler aber nicht so weit wie Eisenhauer. Frank Wambach fährt ein Rotlicht gegen Kai Griebel und ist somit auch drausen. Das Rotlicht ist ein Phänomen in den Eliminations. Speziell bei Bracket und Super Klassen ein leider gern gesehener Gast auf der Beschleunigungsparty, jeder weiß das man an der Ampel fix sein muss, da mittlerweile alle hart am Dial In / Index fahren. Rene Ehrismann ist auch Nutznieser von diesem Phänomen, Carlo Heym fährt ein Rotlicht, Glück für Rene, da er in dem Lauf unterbietet. Frank Römer im Run gegen Marc Henney und erneut ein Rotlicht, der Dragster ist gegen den Camaro weiter. Norbert Schneider hat einen Byerun in das Halbfinale, so beginnt die dritte Runde. Kai Griebel ist gegen Pascal Kohler weiter, Rotlicht für den Onkelz Bird. Ebenso Henney mit Rotlicht gegen Rene Ehrismann ausgeschieden. Im Halbfinale hat Rene Ehrismann dann einen Sololauf in das Finale. Sein Gegner wird diesmal nicht durch ein Rotlicht, sondern durch einen spannenden Lauf zwischen Kai Griebel und Norbert Schneider entschieden. Spannend bis zur Ziellinie, leider ist Kai an der Ampel etwas langsam und muss hinten heraus alles geben. Leider ist er um eine Hundertstel ausgebrochen. Selbst wenn er nicht unterboten hätte, das Rennen hat er bereits an der Ampel verloren. Somit das Finale mit zwei  Teilnehmern der Supro ET Chllenge betückt. Nach dem Burnout aber schon das Aus für Rene Ehrismann. Er hat seinen neuen Motor mittlerweile konstant am Dial In, dafür haut es ihm die Sicherung der Transbreak heraus. Somit steht er weit nach 60 Fuß ohne Rückwärtsgang auf der Rennstrecke. Er muss zurück geschoben werden, was ihn disqualifiziert. Norbert Schneider fährt somit zum Sieg, Gratulation. Der Aktuelle Meister und auch Sponsor der Challange will seinen Skyline nach der Saison verkaufen… eine „winning combination“ anyone? Was für ein tolles Rennen. Danke Jungs.