Rivanazzano Wide Open

Supro Et in Rivanazzano, Wide Open, 14/15.5.2016


Was für eine Entwicklung in Italien. Der AMP veranstaltet da feine Rennen, die beim internationalen Publikum immer mehr Anklang finden. Dieses Jahr zum ersten Mal mit der MSTO als Zeitnahmemannschaft.
25 Teams machten sich in dieser Klasse auf den Weg, den Siegerpokal zu holen. Darunter 13 aus der Supro ET Challenge. Ich war baff als ich die Entryliste gesehen habe. Nächstes Jahr werde ich das Main Event evtl. zu Gunsten dieses Rennens ausfallen lassen. Mein Reiseplan sieht dieses Jahr nur das Hillsrace im September vor, aber das nur am Rande.

 


Nach der Quali führt Mike Bruckmüller vor Erich Mathis und Stefan Eisenhauer. Gefolgt von Flo Uebel und dem Rookie Franz Aschbrenner im schicken grünen Mustang.

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In der Elimination ein 32 Feld, das beschert dem Top Qualifyer Bruckmüller durch einen Byerun den sicheren Einzug in die zweite Runde. Alex Halter hat es mit Patrick Dubois im Dragster zu tun. Der Franzose startet seine Aufholjagd um 0.052 Sekunden zu früh und ist somit raus. Franz Aschbrenner hat leichtes Spiel, sein Gegner erscheint nicht. Das ist eben Renntag. Ne Runde weiter ist ne Runde näher am Sieg, danach fragt niemand wie das kam. Roman Bouillard erging es ebenso, Rudy Wassely konnte seinen Lauf nicht bestreiten. Max Longo in der Pistaccio Stingray Corvette pennt an der Ampel, sein Gegner Stefan Eisenhauer macht das Gegenteil und fährt ein 0.068 Sekunden Rotlicht. Ein weiterer Rookie, Jochen Beck, Aka "Gegge", mit dem schönen Willys Woodie des Hillbilly Hellfire Racing Teams muss gegen den letztjährigen NOX Sieger Eric Angeloni ran. Beck an der Ampel etwas langsam, Angeloni dafür 0.01 Sekunden zu schnell und somit ein weiterer Rookie in Runde Zwei. Robert Gassner trifft auf den Zweitqualifizierten Mathis, dieser fährt ein 0.009 Sekunden Rotlicht und ist ebenso draußen. Olli Petzold in der Schumann Motorsport Corvette kommt kampflos weiter, da der ’’Old Smuggler’’ seinen Lauf nicht absolvieren kann. Simon Rudiferia vom Team Racepoint.it hat gegen Sylvian Nowak das Nachsehen und ist draußen. Doppelrot im Lauf zwischen Enrico Ballio und Flo Uebel. Ballio darf zuerst los, und macht das 0.001 Sekunden zu früh. Somit ist Flo eine Runde weiter. Alain Dürr hat an der Ampel her eine Zehntel gegen Alexandre Jaquot herausgefahren. Im Ziel übertreibt er es und der Alfa bricht aus, der Franzose somit weiter. Nicole Rechsteiner kommt dank des Rotlichtes von Stephane Jaquot locker weiter. Fabio Cassinelli kommt weiter, da Christophe Dubois nicht antritt. Das war Runde Eins, auf in die nächste Runde. Für die Statistik: 8 der verbliebenen 13 Teilnehmer sind Teilnehmer der Supro ET Challenge. 

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Runde Zwei: Bruckmüller gegen Halter, beide langsam an der Ampel. 0.231 Sekunden zu 0.455 Sekunden zum Vorteil für Bruckmüller. Diese 2 Zehntel lässt er sich bis ins Ziel auch nicht nehmen und ist weiter. Franz Aschbrenner, in seiner zweiten Rennrunde ever, fährt ein Rotlicht und Roman Bouillard ist weiter. Max Longo gewinnt gegen Jochen Beck, der sich ebenfalls in seiner zweiten Rennrunde ever geschlagen geben muss. Robert Gassner hat den planmäßigen Byerun in die nächste Runde. Olli Petzold schießt ein Rotlicht und ist raus. Der Kühler streikte danach eh, Udo Schumann ist schon fleißig auf Ersatzteilsuche, dass bis Bechyne wieder alles läuft. Flo Uebel setzt sich gegen Alexandre Jaquot durch und Nicole Rechsteiner bezwingt Fabio Cassinelli, der ausbricht.

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Runde 3: 4 von 7 verbliebenen Teilnehmern sind von der Supro ET Challenge. Bruckmüller gegen Bouillard. Der Schweizer holt das Ding an der Ampel und steht im Halbfinale. Max Longo mit dem planmäßigen Byerun. Robert Gassner klar gegen Nowak weiter und Nicole Rechsteiner profitiert von Flo Uebels Rotlicht.


Halbfinale: 3 Challenge Teilnehmer noch im Rennen. Bruckmüller gegen Longo. Der Italiener kann den Lauf nicht beenden und der goldene Camaro aus der Schweiz ist im Finale. Rechsteiner gegen Gassner. Robert ungewohnt langsam an der Ampel, muss sich strecken um Nicole einzuholen, streckt sich zu arg und bricht aus. Somit ein rein Schweizer Finale, beide schon Siegerprobt in den letzten Jahren, beides Challenge Teilnehmer.

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Finale. Nicole kommt besser von der Ampel weg, doch Mike kann sie auf der Strecke einholen, mit 0.012 Sekunden gewinnt Er vor Ihr. Sehr eng.
Gratulation an Mike Bruckmüller und das Team '74 Racing. Er übernimmt damit die Führung der Challenge Wertung vor Nicole Rechsteiner, Robert Gassner und Flo Uebel.

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Markus Münch,
Bilder Roland Schenker