Super Pro E.T. PDF Drucken E-Mail

Was ist das?
SuPro E.T.  ist eine Klasse im Dragracing, keinen neue Klasse an sich, aber eine Klasse die im Moment drauf und dran ist sich in Deutschland zu formieren. In England, Skandinavien und auch Holland wird diese Klasse mit viel Erfolg und Freude bei Fahrern und Fans ausgetragen.

Was geschah bisher nach dem Abpfiff der 2007er Runde in Deutschland. Es wurde unter diversen Fahrern schon des öfteren diskutiert dass ihre Fahrzeuge nicht so recht in die bestehenden  Klassen hineinpassen und somit der Spaßfaktor und der richtige Wettbewerb etwas auf der Strecke bleiben, weil man so nicht konkurrenzfähig ist. Sei es man fährt in einer der Super Klassen mit ihren Klassenindizes  (Super Street/Modified Street > 10.9 Sek., Super Gas > 9.9 Sek., Super Comp > 8.9 Sek.), oder man fährt in der Klasse Competition Eliminator, in der es für jede Kombination von Gewicht, Größe des Motors und Art der Aufladung abhängt welchen Fahrzeugbezogenen Index man erreichen muss. Das ist dann schwierig wenn genau für seine Kombination der Index von anderen Teilnehmern so weit heruntergefahren wird das man ihn nicht erreicht. Sprich man im Rennen chancenlos ist. (Alternative: besser schrauben, Wagen flotter machen, Problem ist da oft das Geld, oder das Auto ist am Limit).

Das Einbremsen seiner Fahrt mit dem Bremspedal oder einem Throttlestop in den Superklassen oder das nicht erreichen des Fahrzeugindex in der Comp. Eliminator Klasse gepaart mit dem ureigenen Drang der Dragracer so schnell wie geht die ¼ Meile hinter sich zu bringen verlangt nach Alternativen.

Da kommen die E.T. Bracket (Elapsed Time / Fahrzeit) Klassen wieder in den Fokus des Interesses der Fahrer. Hier funktioniert der Wettbewerb folgendermaßen. Unterschiede an Fahrtzeiten der einzelnen Wagen werden mit einer Startvorgabe für den schwächeren Fahrer ausgeglichen. So ist ein fairer und spannender Wettkampf gewährleistet.
In der Praxis: Jeder Fahrer sollte seinen Wagen und die Zeit die er für die 402 Meter benötigt sehr gut im Griff haben. Die Faktoren  Streckenzustand, Traktion, Wetterbedingungen, haben Einfluss auf die Laufzeit. Alles so abzustimmen, dass an der Ziellinie immer wieder die gleiche Laufzeit auf den Scoreboards aufleuchtet ist der Schlüssel zum Erfolg.
Der riesige Vorteil dieser E.T. Klassen ist das der Index nicht von außen  vorgegeben ist, sondern jeder Fahrer sich individuell seinen Index selbst aussucht, so wie er zu seinem Fahrzeug passt.
In der Klasse Super Pro E.T. kann der Fahrer seinen Dial-In frei zwischen 7.5 Sekunden und 9.99 Sekunden wählen.
Während des Rennens gibt der Fahrer vor dem Lauf seinen aktuellen Index bei der Zeitnahme an. Die Unterschiede der beiden Fahrzeuge werden an der Ampel ausgeglichen.
Folgendes Szenario: Fahrzeug A hat den Dial-In (also seinen Index) von 8 Sekunden und Fahrzeug B den Dial-In von 9 Sekunden. Der Unterschied von einer Sekunde wird so ausgeglichen, dass das langsamere  Fahrzeug B eine Sekunde früher grünes Licht erhält als das schnellere Fahrzeug A. Jetzt kommt es stark auf den Fahrer an. Er muss so optimal wie möglich reagieren, denn die Gewinnerzeit setzt sich aus der tatsächlichen Laufzeit (der E.T.) und der Reaktionszeit (die Zeit die der Fahrer ab dem Aufleuchten des grünen Lichtes bis zum durchbrechen der Startlichtschranke benötigt, was wiederum die Zeitmessung für die Laufzeit auslöst. Kommen beide Fahrer jetzt genau auf ihren Dial-In im Ziel an entscheidet wer an der Ampel besser war.
Ein Breakout, also ein unterbieten seines Dial-In’s ist nicht zulässig. Wer unterbietet verliert. Unterbieten beide Fahrer, so ist der draußen der  seinen Dial-In weiter unterboten hat.

Markus Münch, 2008

 
Schöninger Glas
Dragstrippers
CG DESIGN Websolutions
Schneider Holzbearbeitung
Dany´s Garage
axxaspalt